Bonifatiushaus
Entstehung und Entwicklung
Bereits unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Diözese Fulda der Entschluss gefasst, eine eigene kirchliche Bildungsstätte zu errichten. Nachdem am 27.8. 1948 diese Bildungsstätte zunächst in einem erworbenen und umgebauten Gebäude zum ersten Mal unter kirchlicher Weihe ihre Pforten öffnete und unter das Patronat des Hl. Bonifatius gestellt wurde, entschied sich die Bistumsleitung wenige Jahre später dafür, dem Bonifatiushaus ein eigenes, neu zu bauendes Domizil zu geben; und zwar auf historischem Boden, dem Ökonomiegelände des früheren Benediktinerpriorates St. Andreas in Fulda-Neuenberg.
Treppenaufgang Rückseite
Im Jahre 1954, dem Jahr des Bonifatiusjubiläums und des Deutschen Katholikentages in Fulda, wurde der Neubau durch Bischof Johannes Dietz seiner Bestimmung übergeben. Nach der Umwandlung in eine offene Bildungsstätte, wurde im Jahre 1978 mit einem Erweiterungsbau begonnen, der dann am 7. November 1980 durch Bischof Schick eingeweiht wurde. Unmittelbar neben St. Andreas liegt heute das Bonifatiushaus. Die alte benediktinische Tradition der Pflege von Bildung und Wissenschaft hat in gewandelten Formen hier ihre Fortsetzung gefunden.
Alte Bilbliothek
Ausstattung
Das Haus bietet drei große Vortragsräume und sieben weitere Seminarräume unterschiedlicher Größe. Alle verfügen über die Möglichkeit der Nutzung modernster Medientechnik. Neben weiteren Konferenzräumen gehören zum Haus ebenso zwei Clubräume, eine Gästebibliothek und ein Fernsehraum, sowie ein Kindergarten mit Bastelraum. Für die Unterbringung stehen 120 Betten in 60 Zimmern(teilweise mit Verbindungstüren) für jeweils ein bis drei Personen zu Verfügung. Jedes Zimmer verfügt über Toilette und Dusche.
Angekommen? Zur Situation jüdischer Zuwanderer in Deutschland
Mittwoch, 13. Juni 2012, 19.00 Uhr
Seit 1990 sind über 212.000 Menschen jüdischer Herkunft aus der früheren Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Viele Zuwanderer begreifen sich zunächst als ethnische Juden, während die Alteingesessenen sich vor allem als Religionsgemeinschaft verstehen. Im Vortrag soll dargestellt werden, ob und wie sich die Hoffnungen auf die Integration der jüdischen Zuwanderer und auf eine Erneuerung jüdischen Lebens in Deutschland erfüllt haben.
Zerstörte sakrale Denkmale in Nordböhmen 1945 - 89
Völlig vernichtete Kirche in Radowesitz (Radovesice) |
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 3. Mai 2012 um 17.00 Uhr mit einer Einführung von Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke
Fotoausstellung unter der Schirmherrschaft von Msgr. Dominik Duka OP, Erzbischof von Prag, Primas von Tschechien.
03.05. - 10.06.2012
Zu besichtigen von Montag bis Samstag 9.00 bis 18.30 Uhr - der Eintritt ist frei!




