Profil
Was uns auszeichnet: ‚Einheit in Vielfalt’ –
Profil und Identität der Bildungsarbeit im Bonifatihaus
“Die katholische Einheit verträgt mehr Vielfalt, als wir annehmen und wahrnehmen.“
Weihbischof Prof. Dr. Paul Wehrle anlässlich der Frühjahrstagung des Katholischen Akademieleiterkreises 2011 in Freiburg.
Weihbischof Prof. Dr. Paul Wehrle lässt anklingen, wozu auch unsere katholische Akademie mit ihrem Bildungsangebot beiträgt: Durch den Dialog der vielfältigsten Auffassungen und Meinungen einen Beitrag zur Einheit zu leisten, sowohl zur Einheit der Gesellschaft, als auch zu Einheit im christlichen Glauben.
Das Bonifatiushaus trägt als Ort der Bildung und des Dialogs mit seinen Angeboten zur Bildung des Menschen in umfassender Weise bei. Außer Faktenwissen zählen hierzu auch die Vermittlung von Orientierung und Urteilsfähigkeit auf Grundlage der Botschaft Jesu Christi und unserer christlichen Werteordnung . Das Bonifatiushaus nimmt eine wichtige Brückenfunktion zwischen Kirche und Gesellschaft ein.
Einerseits geht es darum Zeugnis abzulegen, wenn man uns nach dem Grund unserer Hoffnung fragt und anderseits auch darum, sich mit den eigenen christlichen Wertvorstellungen in Gesellschaft einzumischen, wo Menschen droht ausgegrenzt zu werden. Wir wollen mit unserer Arbeit kontroverse Meinungen an einen Tisch bringen und dabei Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausarbeiten.
Deutlich werden dabei auch immer unsere eigenen Anliegen, die auf christlichen Wertvorstellungen basieren. Dazu gehört auch eine wache Sicht auf die eigene Perspektive. In diesem Sinne steht das Bonifatiushaus auch in Zukunft als Plattform des Dialogs der ‚Einheit in Vielfalt’ zur Verfügung.
Angekommen? Zur Situation jüdischer Zuwanderer in Deutschland
Mittwoch, 13. Juni 2012, 19.00 Uhr
Seit 1990 sind über 212.000 Menschen jüdischer Herkunft aus der früheren Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Viele Zuwanderer begreifen sich zunächst als ethnische Juden, während die Alteingesessenen sich vor allem als Religionsgemeinschaft verstehen. Im Vortrag soll dargestellt werden, ob und wie sich die Hoffnungen auf die Integration der jüdischen Zuwanderer und auf eine Erneuerung jüdischen Lebens in Deutschland erfüllt haben.
Zerstörte sakrale Denkmale in Nordböhmen 1945 - 89
Völlig vernichtete Kirche in Radowesitz (Radovesice) |
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 3. Mai 2012 um 17.00 Uhr mit einer Einführung von Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke
Fotoausstellung unter der Schirmherrschaft von Msgr. Dominik Duka OP, Erzbischof von Prag, Primas von Tschechien.
03.05. - 10.06.2012
Zu besichtigen von Montag bis Samstag 9.00 bis 18.30 Uhr - der Eintritt ist frei!



