Bonifatiushaus

27.03.09
Zertifikatsverleihung der Weiterbildung zur
Stations- oder Gruppenleitung im Pflegedienst. 
 

Heute ging im Bonifatiushaus in Fulda ein weiterer Kurs zur Qualifizierung leitender Pflegekräfte zu Ende. Seit dem 06.10.2008 lernten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 530 Unterrichtsstunden die Grundlagen, die zur Leitung einer Station oder eines Wohnbereiches gehören, sei es im Krankenhaus, in einem Pflegeheim oder in einer Sozialstation ambulanter Pflegedienste.

Neben wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten standen vor allem Fragen der Pflegequalität und des Pflegemanagements sowie der Kommunikation und der Mitarbeiterführung im Vordergrund.  

Der Direktor des Bonifatiushauses Herr Gunter Geiger würdigte im Rahmen der Zertifikatsübergabe die verantwortungsvolle Tätigkeit der Absolventen. Die Kursteilnehmer hätten gezeigt, was durch Engagement teilweise auch schon in „jungen Jahren“ möglich sei.

Die Referenten Herr Robert Niessen und Herr Michael Pötsch ließen den Kurs danach nochmals Revue passieren und zogen Resumee: Die innere Haltung sei das entscheidende auch und vor allem im Bereich der Alten- und Krankenpflege. Die anschließende Zertifikatsübergabe wurde abgerundet durch einen Empfang in der Aula des Bonifatiushauses.      

Die entsendenden   Einrichtungen waren diesmal das Klinikum Fulda, das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, das Rhön Klinikum in Bad Neustadt, das Kursana Domizil in Künzell, Kursana in Alzey, die Klinik Lohrey in B.S.-Salmünster, das Seniorenheim Rhön Panorama in Poppenhausen, das Caritas Taubblindenheim in Hilders, die Altenhilfe GmbH Landkreis Fulda, das „Haus im Bergwinkel“ in Schlüchtern, das Krankenhaus St. Elisabeth in Bad Hersfeld, die Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern, die Gemeindepflegestation in Sinntal, die Neurologische Klinik in Bad Neustadt, das Kreiskrankenhaus Tauberbischofsheim, das Seniorenstift „Burg Schlitz“ sowie Pflege und soziale Betreuung Trost und Cura Aktiv – Albrecht & Claaßen.

Der Lehrgang wird einmal jährlich in Zusammenarbeit mit dem Mutterhaus der Vinzentinerinnen Fuldas im Bonifatiushaus durchgeführt und beginnt erneut am 05.10.2009.

Verleihung der Zertifikate
Seminarabsolventen
Seminarabsolventen
Gruppenfoto der Absolventen 2009



 

Abt Christian Schütz OSB

20.02.-22.02.09
"Wem gehört die Hoffnung?"
-Überlegungen zur Fastenzeit 
  
Den Fragen des Lebens wurde gemeinsam mit Herrn Abt Christian Schütz, OSB nachgegangen.   

Herr Christian Schütz war Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an den Katholisch-Theologischen Fakultäten in Passau und danach in Regensburg. (Sein Vorgänger in diesem Amt war Joseph Kardinal Ratzinger.) 1982 wurde er zum fünften Abt von Schweiklberg gewählt. Im Feb. 2007 trat er dann nach 25jähriger Dienstzeit von diesem Amt zurück.

In seinem Buch "Der Weisheit auf der Spur - Spiritualität in der zweiten Lebenshälfte" (Viertes Büchlein einer Reihe -erschienen beim Verlag Katholisches Bibelwerk) gibt er viele seiner Erfahrungen wieder. Hoffnung, so Schütz wirke der Verdrossenheit auch im Alter entgegen. Diese Hoffnung könne man finden in Beziehungen mit Menschen, in der Musik "Hoffnungsmelodien" und in Menschen mit Visionen aber auch und vor allem in der Bibel! Das Kennenlernen dieser und eigener "Hoffnungsspuren" war somit Inhalt des mediativen Wochenendes im Bonifatiushaus.


18.02.09
"Zukunftsplanung für Menschen mit einer geistigen Behinderung"
 
Akademieabend mit Frau Prof. Gromann, FH Fulda    

Bei dem sehr gut besuchten Akademieabend zu dem die Referentin Frau Prof. Petra Gromann von der FH Fulda gewonnen werden konnte, wurde unter Leitung von Karina Frohnapfel vom Antoniusheim Fulda und Herrn Gunter Geiger, Direktor des Bonifatiushauses, das Konzept der Individuellen Hilfeplanung vorgestellt:               

Dabei will Individuelle Hilfeplanung, wie sie gesetzlich verbindlich vorgeschrieben ist, durch die Herausarbeitung von Lebenszielen der betreffenden Personen den Unterstützungsleistungen einen biographischen "Roten Faden" geben. In Abgrenzung zur traditionellen Förderplanung, die in der Verselbständigung und dem Ausgleich von Defiziten ihr Ziele setzt, fragt persönliche Zukunftsplanung: Was ist eigentlich Dein Lebensziel, Dein Lebensentwurf? Wie kann ich Dich dabei unterstützen, dass Du dieses Ziel auch erreichen und ihm zumindest nahe kommen kannst? Diese Fragestellung hat zunächst nichts mit Förderung oder Therapie zu tun. Ziel der Zukunftsplanung ist Lebensqualität. Lebensziele, wie alleine wohnen wollen, müssen nicht zwingend an Kompetenzen gebunden sein, die durch therapeutische oder pädagogische Maßnahmen anzubahnen seien.

Referentin Frau Prof. Petra Gromann
Referentin Frau Prof. Petra Gromann
Interessiertes Publikum
Frau Karina Frohnapfel, Herr Gunter Geiger und Frau Prof. Petra Gromann




26.01. – 30.01.09

Fit für Europa! Europa fit für die Menschen?
"Europäische Demokratie" auf dem Prüfstand

Seminar für junge Erwachsene in Straßburg.

"Europäische Demokratie auf dem Prüfstand" war Thema des  Seminars in Straßburg. Neben dem Kennenlernen der politischen Institutionen in Form von Exkursionen und Gesprächen mit Experten "vor Ort", ging es auch um die Frage, ob und inwieweit dieses demokratische Europa "fit für die Menschen ist", die darin leben werden.

Schülerinnen und Schüler der Ursulinenschule in Fritzlar, der Freien Waldorfschule in Marburg und der Marienschule in Fulda stellten sich dieser Frage und kamen durch die Auseinandersetzung mit dem Thema zu eigenen und fundierten Ergebnissen.

Besuch des Soldatenfriedhofs Bergheim
Seminararbeit
Besuch des Europaparlamentes
Besuch des Europarates
Diskussionsrunde im Europarat
Gespraeche mit Herrn Wilfried Böhm




27.01.09
Holocaust-Gedenktag – Akademieabend zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27.11.2009 fand im Fuldaer Bonifatiushaus in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit/ Fulda ein Akademieabend „Wir wollen tun und hören - Jüdische Glaubensperspektiven im Lichte des Rabbi Abraham Joshua Heschel" statt.

In seiner Begrüßung und Einführung erinnerte Gunter Geiger, Direktor des Bonifatiushauses, an die Proklamation des Gedenktages durch den Bundespräsidenten Roman Herzog 1996. Am 27. Januar 1945 hatten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz befreit. Das KZ steht symbolhaft für den Völkermord und die Millionen Opfer des Nazi-Terrors. Im Mittelpunkt des Vortrags stand Abraham Joshua Heschel (* 11.Januar 1907 in Warschau; t 23. Dezember 1972) ein jüdischer Theologe und Philosoph polnischer Herkunft. Das Leben und dessen bemerkenswertes jüdisches Glaubensverständnis dieses großen jüdischen Gelehrten waren Anlass für die Einladung an Dr. Bernhard Dolna.

Dr. Dolna, römisch-katholischer Theologe und Judaist vom Internationalen Theologischen Institut für Studien zu Ehe und Familie in Gaming (Niederösterreich), zeichnete das Leben und Werk von Abraham Joshua Heschel sehr detailliert und feinfühlig nach. Jüdisches Denken und Fühlen erschließt sich im jüdischen Leben, lautet einer der Grundsätze des orthodox gläubigen Rabbiners und Professors, der in den Vereinigten Staaten mindestens die Bedeutung erwarb wie vergleichsweise Martin Buber in Europa. Der Abend bot zusätzlich eine kleine Einführung in jüdisches Leben und Denken.

An den gut besuchten Vortrag schloss sich eine intensiv geführte Diskussion um das Verständnis des Judentums und den Dialog zwischen Christentum und Judentum an.

 

Teilnehmer Akademieabend
Referent Dr. Bernhard Dolner
Teilnehmer in der Diskussion mit dem Referenten
Herr Dr. Bernhard Dolner, Frau Hiltrud Strupp und Herr Gunther Geiger




20.01.09
Akademieabend „Clever clicken!“
Chancen und Risiken des Internets für Kinder


Die Referentin Frau Annette Schriefers von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in Kassel referierte im Bonifatiushaus auf Einladung von Herrn Direktor Gunter Geiger und dem Kinderschutzbund Fulda, vertreten durch Frau
Sabine Waschke, MdL.

In ihrem Vortrag umriss Frau Schriefers den aktuellen Stand der "medialen Verflechtung" von Kindern und Jugendlichen.  Anhand von Beispielen wurde deutlich mit welchen Inhalten die jungen Menschen konfrontiert werden und welches Gefährdungspotential dabei besteht.  Ziel der Gesellschaft sollte es jedoch sein, die Medien nicht generell zu verdammen, sondern die Chancen zu nutzen und die Risiken zu minimieren.  Dies sei die Aufgabe, denen sich Lehrende und Eltern gerade aufgrund ihrer Vorbildfunktion bewusst sein sollten. Mit Medienkompetenz ist dabei nicht die Anwendung von neuen Medien gemeint, sondern mit den Medien sinnvoll umzugehen und mögliche Risiken vernünftig einzuschätzen.

In der anschliessenden regen und kritischen Diskussion wurde deutlich, dass der richtige Umgang mit Medien eine Aufgabe ist, der sich letztlich jeder zu stellen hat.

Akademieabend im Bonifatiushaus
Akademiabend
Begruessung durch Frau Sabine Waschke MdL
Begrüßung
Vortrag von Frau Ruth Annette Schiefers
Vortrag




Wochenenden zur Vorbereitung auf die Erstkommunion

Auch zu Beginn des neuen Jahres 2009 veranstaltet das Bonifatiushaus wiederum die mittlerweile  traditionellen Wochenenden für Familien zur Vorbereitung auf die Erstkommunion. Die ersten beiden Wochenenden haben schon stattgefunden, mit sehr positiver Resonanz. Ein weiteres wird am 6.-8. März sein. Die Wochenenden, die dieses Mal unter dem Thema „Gott als Lebensbegleiter“ stehen, wollen Familien in der Zeit der Vorbereitung auf die Erstkommunion Anregungen und Gelegenheit zum gemeinsamen Gespräch bieten.

Unter Leitung eines erfahrenen Mitarbeiterteams besteht das Wochenende aus eigenen Programmen für die Erstkommunionkinder, die Eltern und für die jüngeren wie älteren Geschwisterkinder, sowie gemeinsamen Abenden in froher Runde. Anbei ein paar Impressionen der vergangenen beiden Wochenenden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Gruppenfoto in der Aula
Inhalte bildlich nachgestellt
Erarbeitetes




15.Januar 2009

Ausstellungseröffnung zum Thema "Menschenrechte"


In Zusammenarbeit mit der Galerie Traudisch-Schröter in Wiehl fand die Ausstellungseröffnung zum Thema "Menschenrechte" im Bonifatiushaus statt.

Die Ausstellung dokumentiert anders als manche Fotoausstellungen gleicher Thematik nicht die Verletzung der Menschenrechte detailreich, sondern lässt durch Reduktion auf das Elementare der Aussage, eigenen Assoziation Raum. Jedes Bild ist dabei im Kontext mit dem danebenstehenden Text des Menschenrechtes zu sehen.

Die Galeristin Frau Iris Traudisch wies darauf hin, daß durch das Interesse an den Bildern als Kunst auch ein Interesse am Inhalt des Themas wahrscheinlich wird. Dies läge in der Absicht der Künstlerin und auch in ihrem Eigenen.

Der Direktor des Bonifatiushauses Herr Gunter Geiger betonte wie wichtig es sei, dem Thema Menschenrechte weiterhin eine grosse Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Dabei deutete Herr Geiger eine mögliche Ringvorlesung zu diesem Thema in den Räumlichkeiten des  Bonifatiushaus an. Die Diskussion weiterzuführen sei auch und gerade im Interesse des christlichen Menschenbildes wünschenswert
.

Die Ausstellung ist noch bis zum 02.Februar im Bonifatiushaus zu besichtigen.

Eingangshalle im Bonifatiushaus
Verweis auf die Ausstellung
Bilder der Künsterlin
Ausstellungseinblick
Menschenrechtsartikel 1
Menschenrecht in Bild und Text
Ausstellungsteilnehmer
Diskussion über Inhalte

 

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