Ausstellungen im Bonifatiushaus

04.11.09 - 14.03.10 Ausstellung:
Barocke Sakralarchitektur in Vilnius
Verfall und Erneuerung 

Eine Ausstellung des Herder-Instituts Marburg in Zusammenarbeit mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, Leipzig, Kuratoren: Dr. Andrea Langer und Dr. Dietmar Popp


mit Fotografien von Kestutis Stoskus

Vilnius barocke Sakralarchitektur ist ein einzigartiges Phänomen in der Kunst- und Architekturgeschichte Ostmitteleuropas. Die "Vermischung" von vorwiegend italienischem Barock und der eigenen Wilnaer Architekturschule bietet ein anschauliches Beispiel frühneuzeitlichen Kulturtransfers. Die Fotografien dokumentieren den Umgang mit diesen einzigartigen Kulturgütern und setzen deren Verfall und die Erneuerung gekonnt in Szene.

Dauer: 04.11.09 - 14.03.10
Montag bis Samstag 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr
Eintritt frei!

In der aktuellen Ausstellung wird die barocke Sakralarchitektur in Wilna unter dem Blickwinkel von Verfall und Erneuerung fotografisch in den Fokus gerückt. Die hochwertigen und eindrucksvollen Fotografien stammen von Kestutis Stoskus. Das Herder-Institut in Marburg hat in Zusammenarbeit mit dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig unter der Regie der Kuratoren Herr Dr. Dietmar Popp und Frau Dr. Andrea Langer die Ausstellung initiiert.

Die Ausstellungseröffnung wurde mit Grußworten des Kurators Herrn Dr. Dietmar Popp, übermittelt durch seinen Vertreter Herrn Thomas Urban, eingeleitet. Ferner gab Herr Dr. Klaus Harrer einen Überblick über die Bedeutung von Wilna als Kulturhauptstadt Europas 2009.

Herr Dr. Joachim Tauber, Historiker mit dem Arbeitsschwerpunkt deutsch-litauische Beziehungen und Vorsitzender des deutsch-litauischen Forums, gab den zahlreichen Besuchern der Ausstellungseröffnung schließlich die Gelegenheit in die Geschichte Wilnas „einzutauchen“. In einem sehr lebendigen und  fachkundigen Vortrag zeichnete Herr Dr. Joachim Tauber die sehr wechselvolle und oft leidvolle Geschichte Wilnas nach. Als „Jerusalem des Ostens“ und ständiger „Zankapfel" von Litauern, Polen, Russen und Deutschen manifestierte sich Europäische Geschichte in den Bauwerken dieser Stadt.

Einen Teil dieses faszinierenden Erbes der Öffentlichkeit bekannt zu machen ist auch Intention der Ausstellung. Herr Gunter Geiger Direktor des Bonifatiushauses hob hervor wie schön es sei die barocken Bauwerke Wilnas in der Barockstadt Fulda zeigen zu können. 


Die Ausstellung ist bis zum 14. März von Montag bis Samstag und von 09:00 bis 18:30  zu besichtigen. Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Dr. Joachim Tauber während des Vortrags
Interessierte Zuhörer
Dr. Klaus Harrer, Gunter Geiger, Thomas Urban, Dr. Joachim Tauber (v.l.)
einige der Fotos


Zur Ausstellung existiert ein Katalog:

"Barocke Sakralarchitektur in Wilna: Verfall und Erneuerung."

Fotografien von Kęstutis Stoškus.

Hrsg. von Andrea Langer und Dietmar Popp.Marburg 2002.

208 S., 115 s/w-Abb. – ISBN 978-3-87969-304-7 – 23,- €

Ausstellungen

Barocke Sakralarchitektur in Vilnius - Verfall und Erneuerung 

 

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