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Was für ein Geschenk! - Zum Kunst-Buch "Das Geheimnis der Heiligen"

25.12.20 - Über dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk hat sich Gunter Geiger, der Leiter des Bonifatiushauses in Fulda-Neuenberg, besonders gefreut, ist es doch ein absolutes Unikat: ein kunstvoll gestaltetes Buch mit dem Titel "Das Geheimnis der Heiligen", das seit Kurzem im Foyer des katholischen Bildungshauses für Besucher zur Ansicht bereitliegt. Gut und gerne fünf oder sechs Kilo schwer, etwa 60 cm auf 60 cm breit und hoch und entworfen und umgesetzt von der Künstlerin Ina von Hirschhausen – einer Cousine des TV-Moderatoren und Medizin-Fachmanns Eckart von Hirschhausen.


Ina-Griet Raatz-von Hirschhausen, so der vollständige Name, wie er auf ihrer Homepage zu lesen ist, wurde 1962 in Wolfenbüttel geboren, lebt und arbeitet heute in Kanada, hatte aber zwischenzeitlich eine Galerie in Poppenhausen in der Rhön (Kreis Fulda). "Zwei Ausstellungen hat sie in dieser Zeit im Bonifatiushaus gehabt", sagt Gunter Geiger im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. "Und seitdem ist sie uns sehr verbunden."


Im Geleitwort zum Buch schreibt Ina von Hirschhausen: "Nach vier erfolgreichen Mal-Jahren in Deutschland, in denen ich vom Bonifatiushaus viel Ermutigung und Unterstützung für mein künstlerisches Tun erhalten habe, wollte ich mich erkenntlich zeigen." Und weiter: "Als ich Herrn Geiger anrief und ihm erzählte, wie gern ich das Buch machen möchte, aber eigentlich nicht wirklich wüsste, was für ein Thema ich behandeln sollte, war er begeistert. Mit der Idee, dass ich etwas über den Heiligen Bonifatius machen könnte, brachte er den Stein dann ins Rollen …"


Schließlich begann ein eineinhalb-jähriger künstlerischer Prozess, in dem 500 Arbeitsstunden und 11.200 Handgriffe drinstecken. "Herausgekommen ist ein Prachtband über die Themen Glaube, Liebe, Hoffnung", freut sich Gunter Geiger. Und der lässt sich nicht nur gut lesen, sondern auch – wegen der unterschiedlichen Materialien – wunderschön betasten. So hat Ina von Hirschhausen unter anderem kleine Türchen und Kaltnadelradierungen der osthessischen Künstlerin Roswitha Krenzer miteingebaut. Der Clou: der fein eingearbeitete Spiegel im Buchdeckel. So findet (und sieht) sich der Betrachter selbst unmittelbar im Thema.


"Wissen Sie", sagt Gunter Geier vom Bonifatiushaus im O|N-Gespräch abschließend, "wegen Corona hatten auch wir in diesem Jahr eine schlimme Zeit und mussten so viele Veranstaltungen absagen. Da ist dieses Geschenk ein wirklicher Hoffnungsschimmer in dunkler Zeit." (Matthias Witzel)

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