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Der Gegner von Freiheit und Menschenrechten ist die Gleichgültigkeit Die AKSB begrüßt die Auszeichnung von Bernhard Vogel mit dem Point Alpha-Preis – Politische Bildung fördert Partizipation

Bonn, 30.8.2021


Die Demokratie ist kein Selbstläufer, sie braucht Gestalter. Wie zum Beispiel den früheren zweifachen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel, der sich für die Überwindung der deutschen Teilung eingesetzt hat. Er wurde am 28. August mit dem Point Alpha-Preis ausgezeichnet. Die AKSB, der Dachverband der katholisch-sozialen Bildungswerke in Deutschland, freut sich über diese Würdigung, denn Bernhard Vogel entstammt der katholischen Bildungsarbeit, war bis 1972 Vorsitzender der AKSB und hat sich Zeit seines Lebens neben seinen politischen Ämtern auch in der politischen Bildung engagiert. Der Preisträger bekräftigte auf Point Alpha die Haltung, die er in seinem Leben und Wirken gezeigt hat. „Die Demokratie ist nicht in ein Ewigkeitsfundament gegossen - es braucht Demokraten, die tagtäglich Friede, Freiheit und Ordnung verteidigen.“ Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier umriss in seiner Laudatio eine zentrale Herausforderung für die heutige Demokratie: „Der Gegner von Freiheit und Menschenrechten ist die Gleichgültigkeit.“ Das griff Gunter Geiger auf, der heutige AKSB-Vorsitzende, Direktor der Katholischen Akademie in Fulda und Vorsitzender des Beirats der Point Alpha-Stiftung. „Politische Bildung leistet ihren Beitrag gegen die Gleichgültigkeit, indem sie Partizipation auf allen Ebenen fördert.“ Dabei gelte es, beharrlich den Vorgaben der Verfassung gerecht zu werden. Das hat der Preisträger getan, wie Christian Hirte, MdB und Präsident des Kuratoriums Deutsche Einheit e.V. unterstrich: „In einer Zeit, in der viele westdeutsche Politiker das Ziel der deutschen Wiedervereinigung aufgegeben hatten, ist Bernhard Vogel stets für den grundgesetzlich verankerten Auftrag eingetreten.“


Zum Hintergrund

Das Kuratorium Deutsche Einheit e. V. verleiht in Zusammenarbeit mit der Point Alpha Stiftung jährlich den Point-Alpha-Preis in Erinnerung an die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands und für besondere Verdienste um die deutsche und europäische Einheit in Frieden und Freiheit. Die Auszeichnung ist nach dem historischen Ort Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze benannt. In der Vergangenheit ging der Preis unter anderem an den ehemaligen US-Präsidenten George Bush sen., den ehemaligen sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow, den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl sowie an Jean-Claude Juncker, vormals Präsident der Europäischen Kommission. Der Preis will insbesondere jungen Menschen Vorbilder geben. Er will sie ermuntern, sich einzumischen und mitzugestalten, damit Einheit und Frieden dauerhaft erhalten bleiben – in Deutschland und in Europa.

 

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