Mit Impulsen durch die Karwoche

Impuls zum Gründonnerstag

Bonifatiushaus

Jeder Mensch kommt meistens irgendwann in seinem Leben an einen Punkt, an dem nichts mehr geht – in Situationen, in denen er oder sie nicht mehr weiter weiß.

Zurzeit werden wir durch die Corona Pandemie alle in irgendeiner Weise damit konfrontiert. Gemeinschaftlich und alle miteinander merken wir, dass wir an Grenzen stoßen, Dinge nicht beeinflussen können, das Leben nicht „in der Hand haben“.

Genau diese Erfahrung machte auch Jesus in der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag: Er hat Angst, er ist einsam, er hadert und zweifelt und gibt sich dennoch dem hin, was nicht aufzuhalten ist. Die Erfahrung der eigenen Ohnmacht und Endlichkeit verbunden mit dem Wissen um die Geschehnisse der Osternacht und die Osterbotschaft führt uns zu dem Glauben, der uns als Christen trägt.

Die eigene Begrenztheit akzeptieren, sich zurückzunehmen, sich vor dem anderen klein machen, Schwäche zugeben und sich nicht aufspielen, sondern Haltung zeigen: Das ist es, was uns Jesus am Gründonnerstag zeigt. Beim Zusammensitzen, dem Essen, bei der Fußwaschung und bei der gemeinsamen Eucharistie mit den Jüngern wird deutlich, dass dieses letzte Zusammensein bis heute uns Christen als Gemeinschaft zusammenhält.

Sein Tod schenkt uns das Leben.

 

Einen gesegneten Gründonnerstag wünscht Ihnen

Gunter Geiger

Direktor des Bonifatiushauses   

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36041 Fulda


 



 

 



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