Pflege und Gesundheit

Kultursensible Pflege und rechtliche Betreuung in der Migrationsgesellschaft

Herausforderungen bei der Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen


Fachtagung Pflege in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration 


Die deutsche Gesellschaft ist eine Migrationsgesellschaft. Immer mehr Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Orientierungen prä-gen demnach auch die Situation in der Pflege und der rechtlichen

Betreuung. Insbesondere Pflegeeinrichtungen stehen vor der Frage, in-wiefern Kultursensibilität und transkulturelle Pflege umgesetzt werden und wie diese Ansätze die pflegerische Praxis verändern können.

Auch dieses Jahr bieten wir Ihnen in Kooperation mit dem Hessischen Sozialministerium eine interdisziplinäre Fachtagung an, die im Kontext der Sensibilisierung für die Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen dieses Mal das Thema der Pflege in der Migrationsgesellschaft aufgreift. Dabei sollen verschiedene Aspekte und besondere Herausforderungen des Themenfeldes in den Blick genommen werden, um immer wieder auch die Wichtigkeit der Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen zu thematisieren.

Es soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit sich Pflege bereits heute verändert hat und welche kultursensiblen Pflegekonzepte es gibt. Wie unterscheidet sich kultursensible und transkulturelle Pflege und welche besonderen Herausforderungen entstehen in der Pflege und Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund?

Referentinnen und Referenten aus den Bereichen der Pflegeforschung, der Sozialen Arbeit, und der Betreuungspraxis werden einen interdisziplinären Rahmen für die Fachtagung gewährleisten.

 

Tagungsverlauf

 

Ab 9.15 Uhr Anmeldung und Stehcafé

 

10.00 Uhr Begrüßung

Dr. Marco Bonacker, Bonifatiushauses Fulda

Helga Steen Helms, Referentin Hessisches Ministerium für

Soziales und Integration

 

10.15 Uhr Kulturelle Diversität in der Pflege. Soziologische und empirische Perspektiven

Prof. Dr. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin, Alice Salomon Hochschule Berlin

 

11.30 Uhr Freiheit der Kultur oder Kultur der Freiheit?

Über Möglichkeiten des Umgangs mit Grenzerfahrungen in der Pflege

Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz, Kath. Stiftungsfachhochschule München

 

12.45 Uhr Mittagsimbiss im Atrium

 

13.45 Uhr Individualisierte Pflege - Umgang mit Freiheit und Zwang

Prof. Dr. Uta Gaidys, Hochschule für angewandte Wissenschaft Hamburg

 

14.45 Uhr Kaffeepause

 

15.15 Uhr Rechtliche Betreuung von Menschen mit

Migrationshintergrund

Ali Türk, Institut für transkulturelle Betreuung Hannover

 

16.15 Uhr Abschlusspodium mit den Referenten

Moderation: Dr. Marco Bonacker, Referent für Medizinethik und Ethik in der Pflege, Bonifatiushaus Fulda

 

Ca.

16.45 Uhr Zusammenfassung und Ausblick

Helga Steen-Helms, HMSI Wiesbaden

Termin


04.12.2019, ab 9.15 Uhr 

 

Referent


Prof. Dr. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin;  Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz;  Prof. Dr. Uta Gaidys;  Ali Türk

 

Kostenbeitrag


Für die Veranstaltung (inkl. Mittagsimbiss und die Pausengetränke) wird ein Kostenbeitrag von 19,00 € p.P. erhoben,

den Sie bitte bis zum 02.12.2019 auf folgendes Konto überweisen:

Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn

IBAN: DE85 4726 0307 0016 0100 03

Verwendungszweck: „FachtagFEM19“ 

 

Teilnehmerzahl


max. 150

 

Hinweis

Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration 

Anmeldung

Den Anmeldebogen inkl. der datenschutzrechtlichen Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten im Rahmen der Veranstaltung finden Sie unten auf dieser Seite als PDF. Bitte füllen Sie diesen aus und senden ihn unterschrieben per Post oder E-Mail an: 

Bonifatiushaus Fulda

Neuenberger Str. 3 - 5

36041 Fulda


oder 

 
 

Bonifatiushaus Fulda


Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 



 

 



Telefon: 0661 / 8398 - 0

Telefax: 0661 / 8398 - 136

 


© Bonifatiushaus

 

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