Politik und Zeitgeschichte

30 Jahre Maueröffnung – Das Ende des langen Kalten Krieges

Vor 30 Jahren erzwang die Demokratiebewegung in der früheren DDR die Öffnung der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze. Kurze Zeit später was die deutsche Spaltung überwunden. Warum werde die Mauer 1961 errichtet, wie wurde sie 28 Jahre lang technisch immer mehr perfektioniert und politisch-ideologisch begründet – und warum verlor sie 1989 ihre Funktion als wichtige Frontlinie zwischen dem sowjetisch dominierten Ostblock und dem westlichen Bündnis?


Die 1990 vollzogene staatliche Einheit hat neue innerdeutsche Problemen geschaffen: Viele Ostdeutsche warten noch immer auf „Blühende Landschaften“ und fühlen sich bis heute als Bürger 2.Klasse – und in Westdeutschland fühlen sich viele den Bürgern der neuen Bundesländer nach wie vor überlegen. Warum ist das alles so passiert und welche politischen Alternativen hätte es gegeben? Wird es die „innere Einheit“ jemals geben?



Montag, 25.11.2019


Ab 10.30 Uhr                           Anreise


11.00 – 12.30 Uhr                   Vorstellungsrunde, Einführung in Methodik und inhaltliche Konzeption des Seminars


14.00 - 15.00 Uhr                    Wie wird 2019 bei uns an die Maueröffnung erinnert? Geschichtspolitik in Deutschland 30. Jahre nach      dem  9.November 1989


15.15 – 18.30 Uhr                   Der 9. November 1989 – Der Anfang vom Ende des „Kalten Krieges“


19.30 – 21.30 Uhr                   Konrad Adenauers Weg nach Westen und Walter Ulbrichts Weg nach Osten


Dienstag, 26.11.2019


9.00 - 12.30 Uhr                      Höhepunkte des Kalten Krieges in Deutschland: Berlin-Blockade, der Aufstand vom 17.Juni 1953, Mauerbau, NATO Nachrüstung 1983


15.15 - 18.30 Uhr                    Internationale Höhepunkte des Kalten Krieges: Korea Krieg, Kuba-Krise, Vietnam, das Ende des „Prager Frühlings“, die „Stellvertreter-Kriege“


Mittwoch, 27.11.2019


9.00 – 12.30 Uhr                     Internationale Ursachen für das Ende des Kalten Krieges: Entspannungspolitik, KSZE-Schlussakte, Wettrüsten, die polnische Solidarnosc das sowjetische „Afghanistan-Abenteuer“


15.15 -18.30 Uhr                     Von d. Maueröffnung bis zur Deutschen Einheit: Eine Chronologie mit kritischen Anmerkungen


Donnerstag, 28.11.2019


9.00 - 12.30 Uhr                      Die Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt und ihre kurz- und langfristigen Folgen für die ostdeutsche Wirtschaft


15.15. – 18.30 Uhr                Rechtsextremismus in Deutschland 30 Jahre nach der Maueröffnung: Ursachen, Erscheinungsformen, Ost-West-Unterschiede, Gegenstrategien


Freitag, 29.11.2019


9.00 - 12.30 Uhr                    Die politischen, ökonomischen und sozialen Folgen der deutschen Einheit – Versuch einer Bilanz

13.30 – 15:00 Uhr                   Abschlussdiskussion

Termin


24.-29. November 2019, ab 10.30 Uhr

 

Referent


Michael Schneider-Hanke Politologe und Journalist, Köln


 

Kostenbeitrag


Kostenbeitrag für Unterbringung, Verpflegung und Seminarunterlagen:

190,00 € im Einzelzimmer

160,00 € im Doppelzimmer

 

Teilnehmerzahl


Offen

 

Hinweis

Förderung wurde als Unterträger der AKSB bei der bpb beantragt.


Aufgrund des Hess. Bildungsurlaubsgesetzes und im Rahmen des Sonderurlaubs für Beamte können Sie bei Ihrem Arbeitgeber fünf Tage Bildungsurlaub beantragen. Nach erfolgter Anmeldung werden wir Ihnen eine Bestätigung und die Anerkennung des Bildungsurlaubes zusenden.


Anmeldungen aus anderen Bundesländern sind möglich. Hierfür muss die Anerkennung gesondert beantragt werden. Wir bitten deshalb um rechtzeitige Anmeldung.


Anmeldung

Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 11.10.2019 telefonisch unter 0661/8398-120 oder per E-Mail an 

 
 

Bonifatiushaus Fulda


Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 



 

 



Telefon: 0661 / 8398 - 0

Telefax: 0661 / 8398 - 136

 


© Bonifatiushaus

 

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