Politik und Zeitgeschichte

"Menschenrechte unter Druck" – Was wir für ihre Stärkung tun können

In mehr als 50 Ländern sind Menschenrechte entweder ernsthaft bedroht oder werden komplett missachtet. Nur 22 Staaten gewähren ihren Bürgern uneingeschränkte Freiheitsrechte. Und das Engagement von Nichtregierungsorganisationen wird zunehmend erschwert, so dass sie ihre Arbeit vor Ort als letzte Konsequenz einstellen müssen. Der Grundkonsens von Freiheit und Menschenrechten scheint weltweit immer weniger zu gelten. Diese Entwicklung ist alarmierend und besorgniserregend.

 

Neben Regierungen und der Zivilgesellschaft können und müssen sich auch Unternehmen für Menschenrechte einsetzen, schon allein um die Reputation ihrer Marken nicht zu beschädigen. Doch einigen geht die Freiwilligkeit von Firmenmaßnahmen beim Schutz der Menschenrechte nicht weit genug. Wie weit reicht in global verästelten Beschaffungs- und Produktionsketten die unternehmerische Verantwortung? Können Unternehmen die Rechtssysteme in den Produktionsländern stärken und über welche Handlungsspielräume verfügen sie, um vor Ort gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen? Welchen Nutzen haben Textil- und Kaffeesiegel? Diskutieren Sie über diese und weitere Fragen mit unseren Experten.



Programm

 

19:00 Herzlich Willkommen!

  • Ludger Kersting (Programmanager der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

 

19:05 Podiumsdiskussion „Wie Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Menschenrechte stärken können“

  • Marion Aberle (Fachreferentin in der Politikabteilung der Deutschen Welthungerhilfe e.V., Bonn)
  • Britta Sadoun (Senior Referentin Sustainability der K+S Aktiengesellschaft, Kassel)
  • Markus Löning (Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung a.D.)
  • Moderation: Dr. Volker Nies, Journalist


anschließend: kleiner Empfang!

Termin


18.02.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

 

Kostenbeitrag


Eintritt frei!

 

Teilnehmerzahl


Offen

 

Anmeldung


unter Tel.: 0661 8398 113 oder per Mail an

 
 

Bonifatiushaus Fulda


Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 



 

 



Telefon: 0661 / 8398 - 0

Telefax: 0661 / 8398 - 136

 


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