Politik und Zeitgeschichte

Die Profiteure der Krisen und Kriege – Deutsche Waffenexporte und die Rüstungsindustrie

Deutschland ist gegenwärtig unter den fünf größten Waffenexporteuren weltweit. Mit Genehmigung der regierenden Großen Koalition verkaufen deutsche Unternehmen Rüstungsgüter im Wert von mehr als 4 Milliarden Euro ins Ausland – vor allem nach Nordafrika und in den Nahen Osten.

Obwohl nach geltendem Recht keine Waffen in Krisengebiete geliefert werden dürfen, gelingt es der Rüstungsindustrie und ihrer politischen Lobby Jahr für Jahr, die Genehmigungen für diese Exporte durchzusetzen. „Frieden schaffen mit immer mehr Waffen?“ Ist das inzwischen die politisch gewollte Devise der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik? Oder geht es um die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Rüstungsindustrie auf dem Weltmarkt?


Auch wird die Frage diskutiert, warum die Waffenexporte nach dem Ende des Kalten Krieges 1990 unabhängig von der politischen Zusammensetzung von allen Bundesregierungen auf so hohem Niveau geblieben sind. Abschließend werden Alternativen für eine friedenssichernde Außen- und Sicherheitspolitik vorgestellt.


Genaue Informationen und Inhalte finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

 

Referent


Michael Schneider-Hanke, Dipl. Politologe und Journalist, Köln

 

Leitung


Gunter Geiger, Dipl.-Volkswirt, Direktor Bonifatiushaus Fulda

 

Kostenbeitrag


Unterbringung, Verpflegung und Seminarunterlagen:

220,00 € im Einbettzimmer

190,00 € im Zweibettzimmer

 

Anmeldung


bis zum 15.05.2020 telefonisch unter der Tel.-Nr. 0661/8398-120 oder per E-Mail an

 
 

Hinweis


Wir sind anerkannter Bildungsträger bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Aufgrund des Hess. Bildungsurlaubsgesetzes und im Rahmen des Sonderurlaubs für Beamte können Sie bei Ihrem Arbeitgeber fünf Tage Bildungsurlaub beantragen. Nach erfolgter Anmeldung werden wir Ihnen eine Bestätigung und die Anerkennung des Bildungsurlaubes zusenden.

 

Anmeldungen aus anderen Bundesländern sind möglich. Hierfür muss die Anerkennung gesondert beantragt werden. Wir bitten deshalb um rechtzeitige Anmeldung.

 

Bonifatiushaus Fulda


Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 



 

 



Telefon: 0661 / 8398 - 0

Telefax: 0661 / 8398 - 136

 


© Bonifatiushaus

 

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