Politik und Zeitgeschichte

100 Jahre Egon Bahr - Der ewige Zweite

Egon Bahr wird bisweilen als „Architekt der Ostverträge“ bezeichnet und galt – im Hinblick auf die Entspannungspolitik – als einer der wichtigsten und einflussreichsten Berater Willy Brandts und als sein vielleicht engster Freund. Auf Bahr geht das Motto sozialliberaler Ostpolitik: „Wandel durch Annäherung“ und die „Politik der kleinen Schritte“ zurück. 


Von 1966 bis 1969, während der Amtszeit von Brandt als Außenminister, war Bahr Sonderbotschafter und im Range eines Ministerialdirigenten Leiter des Politischen Planungsstabes im Auswärtigen Amt, wo er die „neue Ostpolitik“ im Detail vorbereitete. Als Unterhändler in Moskau und Ost-Berlin war Bahr maßgeblich am Moskauer Vertrag, Warschauer Vertrag, Transitabkommen sowie dem Grundlagenvertrag beteiligt. Willy Brandt bekam dafür den Friedensnobelpreis. Wer kennt heute noch Egon Bahr?

Leitung


Gunter Geiger, Dipl.-Volkswirt, Direktor Bonifatiushaus Fulda

 

Referenten


Anne Wengenroth

Politologin und Kommunikationstrainerin

Andreas Gudat-Wengenroth

Politologe und Kommunikationstrainer

 

Kostenbeitrag


für Unterbringung, Verpflegung und Seminarunterlagen:

240,00 € im Einbettzimmer

210,00 € im Zweibettzimmer

 

Anmeldung


Ihre Anmeldung erbitten wir bis zum 07.02.2022 telefonisch unter der Tel.-Nr. 0661/8398-120 oder per E-Mail an

 

Hinweis


Anmeldungen aus anderen Bundesländern sind möglich. Hierfür muss die Anerkennung gesondert beantragt werden. Wir bitten deshalb um rechtzeitige Anmeldung.

 
 

Bonifatiushaus Fulda


Neuenberger Str. 3-5

36041 Fulda


 



 

 



Telefon: 0661 / 8398 - 0

Telefax: 0661 / 8398 - 136

 


© Bonifatiushaus

 

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